Schwarz, Weiss, Silber, Gelb, Magenta. Neben der farblichen und innenarchitektonischen Gestaltung des Restaurants räumen wir künstlerischen Interventionen in diesem öffentlichen und kommerziellen Raum viel Platz ein.

Spaghetti Factory – der Name ist Konzept. Bei Factory denken wir an Andy Warhol, seine Factory war DER Künstler*innen-Pool im New York der 80iger. Mitten im melting pot der Warhol Factory stand la femme fatale Edie Sedgwick, die Frau mit den grossen Ohrringen. Sie ist unsere Protagonistin in der Spaghetti Factory Bern.

An der Decke verbindet sich das lokale Wappentier mit Sternenbildern zu einem Universum. Grosser Bär, kleiner Bär und Berner Bär arrangieren sich mit Milchstrasse, schwarzem Loch, Space X Starlink, Armstrong, Venus und Polarstern. Grafik, Malerei und die integrierten Lichtquellen des Restaurants werden zu einer Galaxie. Angelehnt an das Konzept der Spaghetti Factory Zürich fragt sich Müller Tauscher in Bern: “Können Göttinnen altern?” Denn auch der grosse Bär ist laut griechischer Mythologie eine grosse Bärin = Ursa major. Die Hall of Fame im hinteren Teil der Factory wurde von Matthias Gubler bestückt.